Vor historischer Kulisse erzählt ROSE von einem mysteriösen Soldaten, der in den Wirren des 30-jährigen Krieges in ein abgeschiedenes Dorf kommt: schweigsam, schmal, das Gesicht von einer Narbe gezeichnet. Er behauptet, Erbe eines seit Langem verlassenen Gutshofs zu sein und kann ein Dokument vorlegen, das seinen Anspruch bestätigt – sehr zum Missfallen der Dorfgemeinde. Der Fremde setzt alles daran, hier sein Glück zu finden, doch sein Streben nach Anerkennung wird von einem folgenschweren Geheimnis überschattet: Unter falscher Identität, falschem Namen und unter Vortäuschen eines falschen Geschlechts hat er seinen Weg in das Dorf genommen.
ROSE, von Markus Schleinzer mit Sandra Hüller, Godehard Giese, Marisa Growalalat und der Neuentdeckung Caro Braun, markiert Schleinzers erste Teilnahme an der Berlinale, nachdem seine bisherigen Filme ihre Premieren im Wettbewerb in Cannes (MICHAEL) sowie beim Toronto International Film Festival (ANGELO) feierten.