San Fancisco, 1999. Die junge Sarah erlebt die beste Phase ihres Lebens. Erst wird sie trotz aller Selbstzweifel zur Illustratorin eines alternativen Wochenblatts befördert, und dann verliebt sie sich auch noch in die coole Zen-Bikerin Domino. Nur ihre sonst so unerschütterliche Mutter Midge macht Sarah Sorgen. Als sie ihre Familie im beschaulichen Maine besucht, erweisen sich die Anflüge von Vergesslichkeit bald als Vorboten einer Alzheimer-Erkrankung. Und so, wie sie als Kind von Midge gezeigt bekam, wie man böse Geister vertreibt, muss Sarah nun einen Weg finden, mit dem langsamen Verlust ihrer Mutter umzugehen, gemeinsam mit ihrer exzentrischen Familie und Donimo. Es gbt noch sehr viel, was sie von Midge lernen kann. Und sei es in der Erinnerung.
Basierend auf Sarah Leavitts autobiografischer Graphic Novel hat Leah Nelson ein Wunder von Film geschaffen, zärtlich, komisch und herzzerreißend, voller Liebe für seine unwiderstehlichen Figuren. Die Schwarz-Weiß-Animation, gelegentlich durchbrochen von überraschenden Farbexplosionen und untrennbar verbunden mit der Protagonistin Sarah, ist schlicht betörend. Der Publikumsliebling des Festival de Cannes 2026, produziert von Seth Rogen und seiner Frau Laurie Miller Rogen!